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Marktplatz und Hechtbrunnen in Teterow

Marktplatz mit Rathaus und Hechtbrunnen in Teterow, die Mitte von Mecklenburg-Vorpommern

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Der Marktplatz von Teterow
Im Zentrum der Stadt befindet sich der Marktplatz mit dem Hechtbrunnen und dem Rathaus
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Der Hechtbrunnen in Teterow
Der Hechtbrunnen wurde vom Bildhauer Wilhelm Wandschneider geschaffen.
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Das Teterower Rathaus
Das heutige Rathaus wurde 1910 im neobarocken Stil erbaut
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Hechtbrunnen in Teterow
Die Brunnenfigur mit dem Hecht, der laut Sage eine Glocke um den Hals trägt

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Auf dem Marktplatz von Teterow befindet sich der geographische Mittelpunkt Mecklenburg-Vorpommerns. Er ist durch eine Platte im Pflaster markiert. Teterow ist eingebettet in die wunderschöne Landschaft der Mecklenburgischen Schweiz und erhielt bereits 1235 Stadtrecht. Die Stadt wurde im frühen 13. Jh. kreisförmig, umgeben von einer Stadtmauer mit drei Stadttoren angelegt. Die Straßen verlaufen gitterförmig. Es gab im Laufe der Zeit mehrere Rathäuser. Das Heutige wurde 1910 im neobarocken Stil erbaut. Großherzog Friedrich Franz IV von Mecklenburg legte den Grundstein. Das Rathaus und die Häuser um den Marktplatz sind vorbildlich saniert bzw. restauriert. Die hellen Farbtöne der Gebäude geben dem Platz ein freundliches Antlitz.
Auf dem Marktplatz steht der Hechtbrunnen. Er ist ein Werk des Plauer Bildhauers Wilhelm Wandschneider und wurde 1914 eingeweiht. Er erinnert an eine Sage, die Vorlage für einen der literarisch bekanntensten Schildbürgerstreiche (Lalebuch, Schildbürgerbuch, ...) gewesen sein soll.
Die Sage vom Teterower Hecht
Einst war der Teterower Stadtfischer mit seinen Gesellen und Lehrjungen dabei, die Netze auf dem Teterower See zu leeren. Ein Netz ließ sich besonders schwer hochziehen und als sein Inhalt unter der Wasseroberfläche sichtbar wurde, staunten sie über einen riesigen, sehr lebhaften Hecht. Ihn ins Boot zu hieven wäre gefährlich geworden und so zogen sie ihn im Netz hinter dem Boot her und ruderten unter großem Kraftaufwand, denn der Hecht zappelte gewaltig, ans Stadufer. Die Kunde von dem enormen Fang verbreitete sich schnell in der Stadt und wurde auch ins Rathaus gebracht. Bürgermeister und Rat unterbrachen ihre Sitzung, um den Hecht in Augenschein zu nehmen. Bald standen am Ufer viele staunende Teterower. Sie fassten gemeinsam den Entschluss, den Riesenfisch auf einem großen Volksfest, dem alljährlichen Königsschießen, dass in etwa drei Monaten anstand, in einem Stück zubereitet zu präsentieren. Damit wollten sie auch den vielen Gästen, die aus der Umgebung zum Fest erwartet wurden, imponieren. Da sie keine andere Lösung fanden, wie sie den Fisch so lange frisch halten könnten, wollten sie den Hecht bis kurz vor dem Fest noch im See schwimmen lassen. Damit sie ihn im See orten könnten, fertigte der Teterower Kupferschmied eine Glocke. Der Hecht war inzwischen schon etwas ermattet und so gelang es dem Fischer und seinen Leuten ihn ins Boot zu bekommen und der jüngste Sohn des Fischers durfte die Glocke um den Hals des Hechtes binden. Der Bürgermeister stieg mit ins Boot und so fuhren sie mit der besonderen Fracht an Bord hinaus auf den See. Dann hievten sie mit vereinten Kräften den großen Fisch über die Bootswand. Er entfernte sich schnell. Der Bürgermeister holte sein Taschenmesser heraus und ritzte eine Kerbe in den Bootsrand dort, wo der Fisch hinüber gehoben worden war. Als dann das Königsschießen kurz bevor stand, wollte der Stadtfischer den Hecht wieder einfangen und lauschte nach dem Klang der Glocke, konnte sie jedoch nirgens hören. Der Hecht mit der Glocke wurde bis zum heutigen Tage nie gefangen und so wird er wohl noch im See sein. Vielleicht gelingt es Ihnen ja, die Glocke zu hören!
Das Teterower Hechtfest
Jedes Jahr am Wochenende nach Himmelfahrt feiert Teterow das Hechtfest (Motto: Noch lebt der Hecht). Dabei werden die Teterower Schildbürgerstreiche in einer Theater-Vorstellung präsentiert.

Inhaltliche Quellen: Buch "Kunstland DDR", J. Adamiak und R. Pillep, VEB E. A. Seemann Buch- und Kunstverlag Leipzig 1979.
Buch "Noch lebt der Hecht. Schildbürger- Geschichten", Heinrich Alexander Stoll, Hinstorff-Verlag, 1990
Rathaus Teterow (Wikipedia)

 

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