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Marienkirche Stralsund

St. Marien zu Stralsund, ein monumentales Meisterwerk norddeutscher Backsteingotik

→Beschreibung, →Karte

Fotos:
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Marienkirche Stralsund
Ansicht von Westen
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Nordansicht
So blickt man vom neuen Markt auf die imposante Marienkirche
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Marienkirche abends
Weihnachtsmarkt auf dem Neuen Markt
W�e�s�t�a�n�s�i�c�h�t���
Westansicht
Das Eingangsportal im Turmmassiv
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Nahansicht
Nahaufnahme von Südwesten
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Turmgestaltung
Fassade des achteckigen Turmes
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Westansicht
Nahaufnahme von Westen
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Südansicht
Blick auf Turm und Giebel vom Frankenwall aus
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Südgiebel
Giebel und Kirchenfenster im Stil der Backsteingotik
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Im Turmbereich
Gewölbe der Turmhalle
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Gewölbe über dem Altarraum
Blick im Kircheninnern in Richtung Osten
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Bemalung
Bamaltes Kreuzrippengewölbe
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Hohes Mittelschiff
Das Mittelschiff und die Orgel
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Die Kanzel
Filigran ist das Kanzeldach gearbeitet
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Orgel
Die barocke Stellwagen-Orgel
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Orgel
oberer Teil der Orgel
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Der Altarraum
Ein geschnitzter Flügelaltar prägt den Altarraum
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Altar
Der geschnitzte Marienkrönungsaltar
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Mittelteil des Altars
Die Krönungsszene
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Gewölbe
Detail der Gewölbebemalung

→Fotos

Beschreibung:
Baugeschichte * Ausblick vom Turm * Innenraum * barocke Stellwagen-Orgel * Ausstattung * Ausstellungen * Mehr Info * Fotos

Baugeschichte: Nachdem Stralsund 1234 Stadtrecht erhalten hatte und zuerst das Gebiet Alter Markt bis zum Apollonienmarkt bebaut wurde, breitete sich die Stadt schnell weiter aus und so entstand ab 1256 die Neustadt südlich des Apollonienmarktes. 1270 wird der Neue Markt in den Überlieferungen erstmals erwähnt und 1298 die Marienkirche. Ihre Erbauung erfolgte zwischen 1360 und 1380 als frühgotische Hallenkirche. Sie war die Pfarrkirche der Neustadt. Dieser Bau wurde 1382 wohl durch den Einsturz des Turmes zerstört.
An seinem Standort wurde vom Ende des 14. bis zum Ende des 15. Jahrhunderts die rund 100 m lange heutige gotische Backsteinbasilika errichtet. Gegründet auf ein 14 m tiefes Rost aus Eichenholz wurde die Westseite mit ihrem monumentalen Turm im Jahre 1478 fertig gestellt. Der Turm besaß damals einen 90 m hohen Spitzhelm (so, wie der wieder errichtete Spitzhelmturm der Rostocker Petrikirche), so dass die Marienkirche insgesamt eine Höhe von 151 m hatte und damit damals das höchste Gebäude der Welt war. Im Jahre 1647 wurde dieser Turm durch Blitzschlag zerstört. 1708 erhielt der Turm die heute noch vorhandene barocke Turmhaube. Die heutige Höhe der Kirche beträgt 104 m.
Ausblick vom Turm: In der barocken Turmhaube befindet sich eine Aussichtsplattform, von der aus man einen guten Überblick über die Stadt und einen Weitblick über die Umgebung ringsum z. B. zur Insel Rügen genießen kann. Der Treppenaufstieg beginnt rechts, wenn man von der Turmhalle kommend das Mittelschiff bettritt. Es sind 349 Stufen.
Innenraum: Die dreischiffige Kirche besitzt ein hohes Kreuzrippengewölbe teilweise mit sehr schöner floraler Bemalung. Die hohe Turmhalle, in der wechselnde Ausstellungen päsentiert werden, besitzt ein kunstvolles Sterngewölbe. Der Kirchenraum diente auch als Begräbnisstätte. Der Fußboden ist zum Teil mit Grabplatten belegt. Die ältesten stammen aus dem 14. Jh. Das mittlere Fenster des Chores besitzt eine Buntverglasung. Es wird die Szene "Der Auferstandene" dargestellt. Dieses Fenster wurde 1913 für die Kirche gestiftet. 2005 und 2006 erhielten die beiden angrenzenden Fenster wieder eine neu farbige Verglasung mit den Themen "Jesus lebt" und "Der Heilige Geist"
Stellwagen-Orgel: Die prächtige Stellwagen-Orgel ist die größte und letzte Orgel, die der Orgelbaumeister Friedrich Stellwagen geschaffen hat. Er hatte von 1651 bis 1653 als ersten Neubauauftrag die Orgel in der Kirche des Stralsunder Johannisklosters fertig gestellt und erhielt 1653 den Auftrag für den Neubau der Orgel in der Marienkirche. Als 1655 Stralsunder Zimmerleute das barocke Orgelgehäuse fertig hatten, zog Stellwagen mit seiner Werkstatt von Lübeck nach Stralsund, um das Werk zu beginnen, welches 1659 fertig gestellt wurde.
Ausstattung: Von der in der Mitte des 19. Jahrhunderts stark reduzierten Ausstattung sind drei große Schnitzfiguren (Gruppe aus Petrus, Maria mit Jesuskind und Paulus) von etwa 1440 und ein Kruzifix von 1440 erhalten. Der dreiflügelige, als Schnitzwerk gefertigte Marienkrönungsaltar stammt aus dem Landkreis und ist ab 1992 in der Marienkirche. Der Mittelschrein und die Seitenflügel wurden von 1992 bis 1999 restauriert.
Mehr Information: Über weitere Details zum Bauwerk und zur Innenausstattung können Sie sich auf der Wikipedia-Seite sowie auch über Gottesdienste, Konzerte, Ausstellungen und Veranstaltungen auf der Website der St. Marienkirche zu Stralsund informieren. Zusätzlich dazu finden Sie auf einer Website über die Stellwagen-Orgel Detailreiches über die Orgel und die Konzerttermine.

 

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