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Die Kirche in Bülow

Die frühgotische Kirche in Bülow - mit Elementen romanischer Architektur

→Fotos

Das Dorf Bülow liegt weit ab von viel befahrenen Straßen, eingebettet in die herrliche Landschaft der Mecklenburgischen Schweiz am Westufer des Malchiner Sees.
Vermutlich im Jahr 1236 wurde die Bülower Dorfkirche gebaut. Der bauliche Charakter des Gotteshauses ist geprägt vom Übergang von der Romanik zur Gotik. Der zuerst errichtete Teil ist der aus Feldsteinen gemauerte und mit einem Kreuzrippengewölbe überspannte Chor. In der Ostwand des Chores liegen eng nebeneinander drei schlanke romanische Fenster, die durch romanische Rundstäbe voneinander getrennt sind. An der Außenwand sind diese drei Fenster mit einem gotischen Bogen zusammengefasst. Der Giebel des Chores wurde durch Blendmauerwerk mit einem Kreuz und Spitz- und Rundbogenblenden gestaltet.
Das rechteckige Kirchenschiff ist an seinem Ostende aus Feldsteinen und an seinem Westende aus Ziegeln gemauert und besitzt eine flache Balkendecke. In der Süd- und der Nordwand des Kirchenschiffes befinden sich je zwei Paare schmaler, romanischer Fenster. Die Putzgestaltung über der Priesterpforte stammt aus der Bauzeit der Kirche. Sie war lange Zeit durch ein Eingangshäuschen verdeckt und wurde 1995 restauriert. Das Dach des Kirchenschiffes ist höher, als das Chordach.
Der Turm wurde wahrscheinlich als letzter Bereich der Kirche erst im 14. Jahrhundert errichtet. Unten aus Feldsteinen geht sein Mauerwerk nach oben hin in Ziegel über. Der Turm besitzt ein Kuppelwalmdach.
Die heutige Bemalung des Chorraumes stammt vermutlich aus der Zeit der vorletzten Restaurierung der Kirche im Jahre 1894 und wurde im Jahre 2004 mit finanzieller Unterstützung der Rudolf-August-Oetker-Stiftung gesichert und aufgefrischt. Bei diesen Arbeiten wurde deutlich, dass mindestens drei verschiedene Bemalungsschichten in der fast 800 Jahre alten Kirche existieren. Dies wird sichtbar an einer Stelle im Bogen und Gewölbe des Chorraums.
Die Kanzel, das Patronatsgestühl und der Altaraufsatz stammen aus dem 19. Jahrhundert. Der Altaraufsatz hängt seit 1989 an der Wand.
Die Kirche gehört ebenso, wie die Renaissancekirche in Bristow und die Kirchen in Dahmen, Rambow, Schwinkendorf und Hohen Demzien zur Kirchgemeinde Bülow, auf deren Website Sie sich über die genannten Kirchen, über die Gottesdienste und Veranstaltungen und über Besichtigungsmöglichkeiten informieren können.
Am Hochufer des Malchiner Sees bei Bülow liegt der sogenannte "Weiße Berg". Er ist der Rest eines ehemaligen slawischen Burgwalles einer Burg aus dem 10. Jh. Die übrigen Wallbereiche sind im Verlaufe der Jahrhunderte zum See hin abgerutscht.
Ganz in der Nähe, etwa 3 km südwestlich von Bülow liegt das Dorf Schorssow. In Schorssow steht ein Schloss, direkt am Ufer des kleinen Haussees, den man umwandern kann, umgeben von einem Schlosspark mit hohen alten Bäumen und schönen Skulpturen, der wiederum von einem mittelalterlichen Ringgraben umbeben ist. Etwas versteckt unter hohen Bäumen, umgeben von Wildblumen und Sträuchern, auf einer Anhöhe zwischen Ortskern und Seeufer befindet sich eine mittelalterliche Kirchenruine. Historisch Interessierte können in Schorssow auch die Carl von Moltke Stuw besuchen (Bitte aktuelle Öffnungszeiten erkunden).
Etwa 2 bis 3 km südwestlich von Schorssow steht in Ziddorf eine alte Wassermühle. Sie ist als Museum zu besichtigen. Im Mühlengebäude befindet sich auch eine interessante Galerie und ein Cafè. An das Gebäude schließt sich ein Bauerngarten und ein parkartiges Gelände am Mühlbach an.

Fotos:
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V�e�r�s�t�e�c�k�t���
Versteckt
Der Turm hinter Bäumen und weißem Flieder
C�h�o�r���
Chor
Blick in den Chorraum
Z�i�e�r�d�e���
Zierde
Die aufgefrischte Bemalung
D�e�c�k�e���
Decke
Mitte des Kreuzgewölbes im Chorraum
A�l�t�e�s���
Altes
Freilegung früherer Bemalung
R�o�m�a�n�i�s�c�h���
Romanisch
Romanische Kirchenfenster und Kanzel
B�a�l�k�e�n�d�e�c�k�e���
Balkendecke
Balkendecke des Kirchenschiffes und Orgel
P�f�o�r�t�e���
Pforte
Der Kirchturm vom Eingang des Kirchhofs erblickt
K�i�r�c�h�t�u�r�m���
Kirchturm
Der Kirchturm, größtenteils aus Feldstein und mit einem Kuppelwalmdach
S�ü�d�a�n�s�i�c�h�t���
Südansicht
Südseite der Kirche hinter den alten Bäumen auf dem Kirchhof
N�o�r�d�s�e�i�t�e���
Nordseite
Die Nordostansicht zeigt den Anbau an den Chor
N�o�r�d�w�e�s�t�e�n���
Nordwesten
Nordwestansicht der Kirche
G�i�e�b�e�l���
Giebel
Der Ostgiebel über dem Chor
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Das Bauwerk
Die Südansicht
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Südeingang
Eingang an der Südseite des Kirchenschiffes
 

Sehenswertes in der Landschaftsregion Mecklenburgische Schweiz

 

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