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Das Schloss in Schwerin

Das Schloss in Schwerin - ein Prachtbau auf einer kleinen Insel, zu seinen Füßen der phantasievoll angelegte, idyllische Burggarten

Lage, Baugeschichte, Schlosskirche, Burggarten, Museum, Fledermäuse, Domturmblick

Lage: Durch seine besonders schöne, frei stehende Lage ist das märchenhaft anmutende Schloss in Schwerin mit seinen vielen kunstvoll gestalteten Türmen und der golden glänzenden Kuppel von allen Seiten weithin sichtbar. Es liegt malerisch auf einer Insel im Schweriner See am historischen Stadtzentrums von Schwerin.
Geschichte: An seinem Standort gab es bereits um das Jahr 965 eine ringförmige Wallanlage einer slawischen Burg und weitere Vorgängerbauten. Hier residierten die Herzöge und Großherzöge von Mecklenburg-Schwerin. Die ältesten Bereiche des heutigen Schlosses sind vier im 16. Jahrhundert erbaute Trakte an der Seeseite.
Schlosskirche: Unter ihnen befindet sich auch die von Christian Parr 1560 bis 1563 errichtete Schlosskirche. Sie wurde 1563 als erster reformatorischer Kirchenbau Mecklenburgs eingeweiht. Es ist belegt, dass es bereits 1486 eine Kapelle in der Burg gab und man kann mit hoher Wahrscheinlichkeit annehmen, dass es bereits lange Zeit davor in der Burg einen Raum für Gottesdienste gab.
Ansonsten erhielt das Schloss seine heutige Gestalt durch einen durch Friedrich Franz II. initiierten Umbau von 1843 bis 1857, in der Zeit des Historismus im Stile der Neorenaissance. Bei diesem Umbau wurde der an einigen Giebeln vorhandene Terracottaschmuck erneuert. Die Schlosskirche erhielt einen neogotischen Chor mit prächtigen Fenstern aus farbigem Glas und eine Empore auf der Südseite. Darüber hinaus wurde bei diesem Umbau in der Schlosskirche gegenüber dem Chor eine Fürstenempore und darüber die Orgel angebracht. Bauliches Vorbild für die neue Gestalt des Schlosses war das in Frankreich, im Tal der Loire stehende Schloss Chambord mit seinen vielen Türmen. Das Schweriner Schloss ist um einen fünfeckigen Innenhof herum gebaut. In die Frontfassade wurde ein Reiterstandbild von Niklot (1160), dem Stammvater der Herzöge und Großherzöge von Mecklenburg eingefügt.
Ausführliche Informationen über die Baugeschichte des Schlosses und der Vorgängerbauten finden Sie auf Wikipedia.
Burggarten: Umgeben ist das Schloss von einem sehr phantasievoll und abwechslungsreich gestalteten, romantischen Burggarten, der etwa 1850 angelegt wurde und einige seltene Bäume enthält. Zu den unterschiedlichen Bereichen des Burggartens gehört z.B ein Rosenhügel, eine Orangerie die einen Innengarten mit Springbrunnen einschließt, Säulenbereiche, verschiedene Skulpturen und eine ganz kleine Insel zu der eine Holzbrücke führt. In die Landschaftsgestaltung des Burggartens ist auch eine 1852 künstlich angelegte Grotte mit einbezogen. An diese Grotte schließen sich unterhalb des Schlosses Gänge und Gewölbe an. In Ihnen haben mehrere Fledermausarten ein ideales Sommer- und Winterquartier gefunden. Denn Fledermäuse brauchen für die Überwinterung feuchte Höhlen, die frost- und zugfrei sind und solche wurden hier von Menschenhand geschaffen. Zwischen den stattlichen Bäumen, Blumen und Skulpturen und den vielfältigen baulichen Elemente des Burggartens blickt man auf den Schweriner See, auf dem Fahrgastschiffe und Segelbote unterwegs sind.
Auf die Schlossinsel gelangt man in der Verlängerung der Schlossstraße über eine von Sandsteinpferden bewachte Brücke mit schön verzierten Laternen. Über eine weitere Brücke erreicht man von der Schlossinsel aus den großen Schlosspark.
Museum: Im Innern der ehemaligen Residez der Herzöge und Großherzöge von Mecklenburg-Schwerin befindet sich heute der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern. Große Bereiche des Schlosses stehen jedoch Besuchern als Museum offen. So können Sie den prächtigen Thronsaal bewundern und die Ahnengalerie der Mecklenburgischen Herzöge betrachten. In den Speise- Tee- und Blumenzimmern befinden sich Kunstsammlungen aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Darunter sind Porzellane aus Meißen und anderer Porzellanmanufakturen Europas, meisterlich gearbeitete Möbel und Bildhauerwerke. Eine wertvolle Sammlung von Gemälden des 17. bis 19. Jahrhunderts ist platziert in den schönen Schlossräumen. So können Sie die Bildwerke gemeinsam mit der schönen Innengestaltung der Räume auf sich wirken lassen. Außerdem bieten sich Ihnen beim Rundgang durch die Schlossräume durch die Fenstern herrlichen Ausblicke auf die schöne Umgebung des Schlosses.
Domturmblick: Wenn Sie Stufen der steinernen Wendeltreppen auf den Turm des Schweriner Doms empor steigen, werden Sie oben mit einer traumhaften Aussicht auf das Schloss, die Stadt und die sie umgebenden Seen belohnt.
Interessieren Sie sich für Schlösser, Gärten und Kunstwerke, werden Ihnen sicher auch das Renaissanceschloss in Güstrow und das Schloss in Ludwigslust gefallen.


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