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Kirchenruine Satow

Die frühgotische Kirchenruine in Satow

→Beschreibung, →Karte

Fotos:
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Chorbogen
Dieser gotische Bogen war die Grenze zwischen dem Kirchenschiff und dem Chorraum
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Kirchenschiff
Blick vom Chorraum in das Kirchenschiff
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Kirchenschiff
Blick in auf die Südostecke im Kirchenraum, der Gewölbeansatz ist noch erkennbar
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Chorraum
Blick durch den Chorbogen in den Chorraum in dessen Ostwand einst ein Fenster war
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Chorraumzugang
Von der Nordseite gab es eine Tür zum Chorraum
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Außenansicht
Blick auf die Nordostecke der Ruine
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Südostecke im Chor
In der Südwand des Chores fehlen großflächig Mauerbereiche
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Außenansicht
Blick von Osten auf die Ruine, links am Bildrand sind drei Fenster und der Haupteingan in der Südseite erkennbar
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Südseite
An der Südseite hatte der Chor einst einen Anbau, der durch einen gotischen Torbogen mit dem Chor verbunden war.
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Der Eingangsbereich
An der Südseite des Kirchenschiffes befand sich der Haupteingang. Hier sind noch die Fensteröffnungen vorhanden.
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Ostseite
Von außen auf die Ostwand des Chores geblickt
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Chorraumecke
An der Nordostecke des Chorraumes ist der Gewölbeansatz erkennbar.

→Fotos

Wer durch Satow fährt, entdeckt im Ortskern nahe der stattlichen, neugotischen Backsteinkirche auf einem Hügel eine Kirchenruine. Sie strahlt heute im Einklang mit den großen, alten Bäumen, von denen sie umwachsen ist, Harmonie und Ruhe auf ihre Besucher aus und wäre ein prächtiges Motiv für die Maler der Romantik.
Aber wann und von wem wurde diese Kirche erbaut?
Fürst Heinrich Borwin I. zu Mecklenburg schenkte 1219 dem Zisterzienserkloster Amelungsborn in Westphalen das Gut Satow. Die Mönche verloren keine Zeit und erbauten von 1219 bis 1224 unter Verwendung von Feldsteinen und roten Backsteinziegeln eine frühgotische Kirche mit Chor, zweijochigem Kirchenschiff und einem Kirchturm mit Pyramidendach. Chor und Kirchenraum besaßen ein Kreuzrippengewölbe, dessen Ansätze in der Ruine in einigen Innenecken heute noch sichtbar sind. Ebenfalls noch sichtbar ist die kunstvoll mit speziell geformten Backsteinziegeln gemauert Einfassung des Südportals mit Rundstäben und Schaftringen. Im Laufe der Zeit verwitterten jedoch die Ziegel und das Gewölbe bröckelte. Nach 600 Jahren war die Kirche so baufällig geworden, dass statt ihrer eine neue, neogotische Kirche - die heutige Satower Kirche - errichtet und 1867 geweiht wurde. Die alte Kirche wurde dann zum Abriss verkauft. Der Abbruch wurde jedoch 1881 auf Anordnung des Großherzogs Friedrich Franz II. gestoppt und so blieb die Ruine stehen. Da um die neue Kirche auch ein neuer Friedhof angelegt wurde, wandelte sich der Friedhof um die alte Kirche bzw. um ihre Ruine herum zu einem parkartigen Bereich. Die Ruine wurde in den letzten Jahren saniert und baulich gesichert, um vor weiterem Verfall bewahrt zu bleiben. Dafür hat sich der Verein Lebendige Steine – Kirchruine Satow e.V. eingesetzt, der auch Veranstaltungen in der und um die Ruine organisiert.

Inhaltliche Quellen:

 

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