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Am Alten Strom in Warnemünde (Ortsteil von Rostock)

Am Alten Strom in Warnemünde

Kutter, Restaurants, Fischerhäuser mit Veranden, Segelyachten, Fahrgastschiffe, Möwen und Skulpturen, ruhiges Südende und belebtes Nordende

Alter Strom ist der Name des Wasserarmes, zwischen der Halbinsel, auf der sich der Warnemünder Bahnhof befindet und dem Fischerort und Ostseebad Warnemünde. Er erstreckt sich von Süden nach Norden, wo er an der Warnemünder Mole in die Ostsee mündet. Die Straße, die am westlichen Ufer am Alten Strom entlang verläuft, trägt den Namen "Am Strom".
Die Bahnhofshalbinsel ist durch eine Drehbrücke, über den Alten Strom mit dem Ort verbunden und teilt den Wasserarm in ein Südende und ein Nordende.
Das Südende ist ruhig und beschaulich, das Nordende besonders an sonnigen Wochenenden und in den Sommermonaten recht belebt.
Wir beginnen unseren Entdeckungsspaziergang an der Bahnhofsbrücke und biegen vom Bahnhof kommend vor der Brücke links ab, um bis an das südliche Ende zu gelangen. Hier wandeln wir unter stattlichen Bäumen entlang und haben das Südende des Stromes mit den darauf liegenden Booten und die gegenüberliegende malerische Reihe ehemaliger Fischerhäuser im Blickfeld. Einer der Bäume ist eine große alte Blutbuche, die als Naturdenkmal geschützt ist. Am Südende angekommen blicken wir in Richtung Norden über den Strom bis zur Bahnhofsbrücke und erkennen in der Ferne den Kirchturm von Warnemünde und den Alten Leutturm. Richtung Südwesten liegt die Werft und wir erblicken die Kabelkrananlage. Direkt vor uns steht als südlichstes Gebäude am Alten Stom das 1891-92 errichtete Zollfahndungsamt, ein vom Architekten Gotthilf Ludwig Möckel kreierter neogotischer Backsteinbau (historistischer Baustil).
Auf dem Wasser auf einer schwimmenden Plattform begrüßt uns die fröhliche bunte Metallskulptur Felix. Sie wurde 2002 für die IGA in Rostock vom Künstler Felix Büttner entworfen und auf der Neptunwerft gebaut. Nach der IGA fand sie hier ihren Platz.
Nicht so groß, aber sehr schön gestaltet ist die auf dem Grünstreifen vor dem Zollamt stehende Bronzereliefkugel Südliches Firmament. Sie wurde 1999 von der schwedischen Künstlerin Helmtrud Nyström geschaffen und zeigt die Bilder des südlichen Sternenhimmels.
Bummeln wir nun wieder nordwärts entlang am Alten Strom und nehmen die liebevoll gestalteten Fischerhäuser mit ihren hölzernen Veranden in Augenschein, in denen sich heute zum Teil Gaststätten und Gästezimmer befinden. Bänke im Grünstreifenbereich zwische Häuserzeile und Wasser laden zum genießen der ruhigen Atmosphäre ein.
Auf der freien Fläche, wo die Alexandrinenstraße einmündert steht die Bronzeplastik Drei Klaashahns. Sie wurde 1999 von Christian Wetzel geschaffen. Mit Klaashahns waren ursprünglich Eisenten gemeint. Um den 6. Dezember machen jedes Jahr Zugvögel vor Warnemünde halt. Die Fischer fingen die Nikolausenten auf den vereisten Flächen und verkauften sie auf dem Markt in Rostock. Später wurde der Begriff Klaashahns auch auf die Bewohner von Warnemünde übertragen. Der Standort der Plastik bildete um 1700 die Grenze des Fischerortes.
Nur ein kleines Stück weiter steht die 1999 von Wolfgang Friedrich geschaffene Bronzeplastik Insel der Frauen.
Schließlich entdecken wir auf der Mauer der südlichen Bastion noch zwei lebesgroße bronzene Möwen. Diese 1999 entstandene Skulpturengruppe ist ein Werk der Künstlerin Regina Lange.
Mit erreichen der Bahnhofsbrücke gelangen wir in ein belebteres Umfeld. Im nördlichen Teil des Wasserarmes liegen die Fischkutter und Fahrgastschiffe, die zur Ausfahrt auf die Ostsee, zur Ostsee-Angeltour, zur Hafenrundfahrt oder einer Ausflugsfahrt einladen.
Vom Alten Strom bzw. von der Ostseite der Bahnhofshalbinsel aus gibt es Schiffsverbindungen nach Rostock Schatermann (am Breitling), zum Stadthafen Rostock (liegt an der Warnow), und zum IGA-Park Rostock (Warnowufer), nach Kühlungsborn und nach Graal-Müritz (Fahrt auf der Ostsee)
In der Häuserzeile am Nordende des Alten Stroms reihen sich verschiedene, kleine, auch sonntags geöffnete Läden, Fischerkneipen, Cafés, Restaurants, Pizzerias, Hotels und Pensionen aneinander. Die gastronomischen Stätten haben meist auch einen Außenbereich mit Tischen. Die Häuserzeile endet am Fuße der Westmole, an der entlang die Fischkutter und Fahrgastschiffe in den Alten Strom einfahren. Von hier aus sind es nur ein paar Schritte zum alten Warnemünder Leuchtturm.
Zwischen den Köpfen der West- und der Ostmole fahren auch die im Rostocker Überseehafen vor Anker gehenden Fähren nach Skandinavien und die großen Kreuzfahrtschiffe hindurch, die in Warnemünde fest machen.
Auch auf der gegenüber liegenden Bahnhofsseite gibt es verschiedene Restaurants und Geschäfte sowie Räucherfisch frisch aus dem Räucherofen. Auf manchen am Alten Strom liegenden Kuttern kann man frischen oder frisch geräucherten Fisch oder auch frisch zubereitete Fischmahlzeiten oder leckere Fischbrötchen erwerben. Die Möwen sind übrigens ganz heiß auf die Fischbrötchen. Deshalb sollten diese beim Verzehr gut festgehalten werden, damit sie beim Möwenanflug von hinten nicht stibitzt werden. Ein- und ausfahrende Boote und Kutter runden das Bild des bunten Treibens ab.
Aber auch hier gibt es Kunstwerke zu entdecken. In der Nähe der Bahnhofsbrücke, auf der Höhe des Hauses Nr. 69 befindet sich eine Granitplastik Welle, die 1997 von der Künstlerin Annne Sewcz gestaltet wurde.


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