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Die gotische Marienkirche zu Rostock

Die Marienkirche zu Rostock - imposantes Meisterwerk der Backsteingotik mit kunstreicher Ausstattung

→Beschreibung, →Karte

Fotos:
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Marienkirche Südansicht
Diese Südansicht zeigt das Turmmassiv und lässt das Querschiff hervortreten
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Detail der Südseite
Südgiebel mit gotischem Blendmauerwerk
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Marktblick
Blick über den Neuen Markt auf die Marienkirche
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Detail an der Ostseite
Florales Fenstergitter in der Fassade des Chorumgangs
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Alte Sonnenuhr
Sonnenuhr von 1661 an der Südwand
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Gestaltungsdetails
Fassadenornamente aus glasierten Ziegeln
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Südlicher Innenraum
Innenraum, Blick auf das Südportal und die Kanzel
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Gewölbe
Sterngewölbe im Hauptschiff des Langhauses
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Nordschiff
Blick ins Nordschiff des Querhauses
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Im Osten des Langhauses
Blick in den Altarraum
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Langhaus
Säulen und Arkaden im Langhaus
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Südfenster
Das Fensterbild im Südportal ist verteilt auf drei hohe Fenster
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Christusbild
Mitte des breiten mittleren Fensters
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Farbenpracht
Fensterpaar im westlichen Ende der Südwand des Langhauses gestiftet von der Familie Mann
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Einzelmotive
Motive im linken Fenster
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Im Chorumgang
Glasmalerei in der Südkapelle des Chorumgangs
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Über dem Altar
Drei farbige Fenster und Sterngewölbe über dem Hauptaltar
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Mittelfenster über dem Altar
Christusdarstellung in kräftigen Farben
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Detailreiche Tauffünte
In Bronze gegossene Tauffünte von 1290
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Plastische Gestaltung
Auferstehungsszene auf der Tauffünte
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Der Marienteppich
Kunstvolle sehr komplexe Applikationsarbeit
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Ein ausschnitt des Marienteppichs
Der Ausschnitt zeigt oben Maria im Sonnenkranz auf der Mondsichel stehend
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Altar im Nordschiff
Der Schnitzaltar aus der Nikolaikirche steht am Nordende des Querhauses
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Meisterliche Schnitzarbeit
Detail der Kreuzigungsszene auf dem Schnitzaltar
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Malerei auf der Rückseite
Rückseite des rechten Flügels des Schnitzaltars
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Die Astronomische Uhr
Sie läuft noch heute mit dem originalen Uhrwerk
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Ziffernblatt der astronomischen Uhr
Es ist nicht in 12 sondern in 24 Stunden eingeteilt und zeigt auch Mondphase und Sternzeichen an
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Ausschnitt der Datenscheibe
Die Kalenderscheibe ist bis 2017 gültig. Die dann Folgende ist schon fertig gestellt.
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Apostel über der Uhr
Mittags um 12 Uhr und um Mitternacht findet der Umgang der Apostelfiguren oben an der Uhr statt.
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Schnitzaltar
Der Rochusaltar steht im Chorumgang
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Meisterwek der Schnitzkunst
Der Rochusaltar wird von einer filigranen Mariendarstellung gekrönt
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Kanzel
Die Renaissance-Kanzel ist sehr detailreich gearbeitet
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Kanzeldetail
Eines der Bildschnitzwerke der Kanzel
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Wo die hohen Herren saßen
Die Fürstemempore unter der Orgel, darunter ist das Ratsgestühl
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Platz für über 5000 Orgelpfeifen
Sie große Orgel mit barockem Orgelprospekt
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Gewölbemalerei über der Orgel
Die Malerei wurde erst bei der letzten Restaurierung entdeckt und freigelegt.

→Fotos

Baugeschichte * Fenster * Innenausstattung * Mehr Info * Fotos

Bau und Baugeschichte: Am Standort der heutigen Marienkirche, am Neuen Markt, schräg gegenüber dem Rathaus gab es eine frühgotische Kirche, die 1232 erstmals urkundlich erwähnt wurde. 1290 begann man dann mit dem Bau der heutigen dreischiffigen Basilika mit Querhaus und einem mächtigen Turmunterbau auf der Westseite. Ursprünglich war eine Doppelturmanlage vorgesehen. Wegen statischer Probleme entschied man sich dann aber für nur einen Turm auf der Mitte der Westseite. Die Bauzeit erstreckte sich bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts. Eines der bedeutendsten Ereignisse in der Geschichte von Rostock, die Gründung der Universität im Jahre 1419 fand in der Marienkirche statt.
Äußere Gestalt: Die unteren Teile des Turmmassivs aus rotem Backstein stammen noch vom Vorgängerbau. Der Turm hat ein spitz zulaufendes Dach mit einer kleinen schmalen Laterne als krönenden Abschluss. Während der Westteil aus roten Ziegeln errichtet wurde, verwendete man für das Lang- und Querhaus gelbliche und dunkelgrün glasierte Ziegel. So hat hier die Außenhaut ein quer gestreiftes Muster. Das Querhaus ist annähernd so lang, wie das Langhaus. Die Südfassade des Querhauses hat einen schön gestalteten Giebel. Auf der Ostseite gibt es einen Chorumgang aus 5 Kapellen.
Innenraum: Im Mittelteil des Kirchenraumes, auf der Schnittfläche von Lang- und Querhaus, wird das Gewölbe von mächtigen achteckigen Pfeilern getragen. Das Mittelschiff des Langhauses und das Querhaus besitzen ein Sterngewölbe. Die beiden seitlichen Schiffe des Langhauses werden von einem Kreuzrippengewölbe überspannt.
Im Fußboden sind Grabplatten aus mehreren Jahrhunderten eingelassen. In der Südkapelle des Chorumgangs ist eine Gedenkstätte für Kriegsopfer.
Fenster: Die Kirche besitzt mehrere sehr schöne, farbige Fenster mit bleigefassten Mosaiken und Glasmalereien. Diese befinden sich

  • im Südportal des Querhauses,
  • im westlichen Ende der Südwand des Langhauses,
  • im östlichen Ende der Südwand des Langhauses und
  • oben auf der Ostseite über dem Altar

Innenausstattung: Die Kirche hat, obwohl während der Reformation viele mittelalterliche Kunstwerke entfernt wurden, eine sehr reiche und kunstvolle Ausstattung. Bei den großen Ausstattungsstücken wurde eine einheitliche Farbgestaltung in mattem Oliv und Gold gewählt. Aus der Fülle der Ausstattungsstücke möchten wir hier einige erwähnen.

  • Die gotische Tauffünte aus Bronze ist das älteste Ausstattungsstück der Marienkirche. Sie wurde 1290 in Rostock gegossen. Diese mittelalterliche Taufe aus Erz ist in ihrer Art die bedeutendste und größte im Ostseeraum. Die hohe Abdeckung besitzt vier Griffringe damit sie herunter gehoben werden kann.
  • Der Marienteppich ist eine kunstvolle Applikationsarbeit die wahrscheinlich um 1450 in einem der Rostocker Klöster oder Spitäter entstand.
  • Der vergoldete Schnitzaltar mit Gemälden auf der Rückseite stammt aus der Rostocker Nikolaikirche und steht am Nordende des Querhauses. Er entstand zwischen 1450 und 1475 in derselben Rostocker Werkstatt wie der Altar der Klosterkirche "Zum Heiligen Kreuz" (heute Universitätskirche).
  • Die Astronomische Uhr wurde 1470 bis vor 1477 von Hans Düringer geschaffen und läuft noch heute mit ihrem originalen Uhrwerk. Die Kalenderscheibe muss in großen Zeitabständen durch eine mit neueren Daten ersetzt werden. Die jetzige reicht bis 2017. Zum Jahreswechsel 2017/18 wird sie durch eine neue, bereits 2009 in der Werkstatt des Rostocker Restaurators Marcus Mannewitz fertig gestellte Scheibe ersetzt, genau zu Beginn des Jahres, in dem Rostock 800 Jahre alt wird.
  • Der eichenhölzerne Rochusaltar in der südöstlichen Chorkapelle stammt aus der Zeit um 1530 und wurde von der Zunft der Barbiere und Wundärzte gestiftet.
  • Die Renaissance-Holzkanzel von 1574 besitzt wunderbare Bildschnitzwerke und eine prächtige Tür vor der Kanzeltreppe
  • Die Fürstenempore (1749–1751 Rokoko) mit zwei verglasten Balkonen befindet sich am Westende des Langhauses unter der Orgel. Unter ihr ist das Ratsgestühl platziert.
  • Die Orgel ist eingearbeitet in ein prächtiges, barockes Orgelprospekt (1766 bis 1769) welches bis unter das hohe Gewölbe des Langhauses auf der Westseite reicht. Orgelwerk und Fassade wurden vom Rostocker Orgelbauer Paul Schmidt geschaffen. Probleme mit dem Orgelwerk veranlassten bereits 1791 einen Umbau. Es folgen weitere Umbauten, die letzte 1938. Die Orgel besitzt 5.700 Pfeifen.
  • Die Marienkirche besitzt wertvolle, verschieden große Glocken aus mehreren Jahrhunderten. Am 14. Januar 2011 wurde eine neue vom Rostocker Bildhauer Wolfgang Friedrich gestaltete Glocke in der Karlsruher Glockengießerei Bachert gegossen. Feierliche Weihe und Inbetriebnahme des kompletten neuen bzw. alten Geläutes war am 8. Mai 2011.
  • Im Südteil des Chorumgangs ist ein Modell eines alten Großseglers aufgehängt.

Schiffsmodelle sind z. B. auch in der Warnemünder Kirche, der Rostocker Petrikirche und der Ahrenshooper Schifferkirche zu finden. Ein Modell eines alten Großseglers hängt im Rostocker Rathaus.

Mehr Information: Über weitere Details zum Bauwerk zur Geschichte und zur Innenausstattung erfahren Sie mehr auf der Website der Marienkirche.
Diese Kirche gehört ebenso, wie die Rostocker Petrikirche zur Ev. Luth. Innenstadtgemeinde Rostock, auf deren Website Sie sich über die Gottesdienstzeiten, Konzerte, Ausstellungen und Veranstaltungen in der Marienkirche und über das Gemeindeleben informieren können. Empfehlen möchten wir Ihnen auch das Internetportal der St. Marienkantorei in dem Sie Informationen zu Chorangeboten und Konzerten, zur Orgel und zu den Glocken finden.

 

Sehenswertes an der Ostsee- und Boddenküste

 

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Maße und Preise


 
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