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Johanniskirche Rerik

Die gotische Johanniskirche im Ostseebad Rerik

→Beschreibung, →Karte

Fotos:
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Eingang
Von der Eingangsseite im Westen schaut man auf den Kirchturm
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Südwestansicht
Turm, Kirchenschiff und kleiner Anbau an der Südseite
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Südseite
Komplette Südansicht der Kirche
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Mauer
Der Kirchhof ist mit einer Steinmauer eingefasst
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Giebel
Die Ostansicht zeigt die Giebelgestaltung von Chor und Kirchenschiff
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Nordseite
Dach und Kirchturm

→Fotos

Aussicht, Bauwerk, Ausstattung, Information, Umgebung

Aussicht: Der Turm der Kirche mit seinen vier Giebeln und dem achtseiten Turmhelm zeigt das kleine Städchen Rerik bereits aus großer Entfernung an. Man kann ihn besteigen und von oben auf die Ostsee, den Strand, das Salzhaff, die Halbinsel Wustrow und den Ort mit seinem Hafen und die reizvolle Umgebung mit der Steilküste, und der Feld- Wald- und Wiesenlandschaft überblicken.
Bauwerk: Die Johanniskirche steht im Zentrum des Ortes und wurde im Zeitraum von 1250 bis 1270 mit einem Fundament und Sockel aus Feldstein als Backsteinkirche erbaut. Nach alten Überlieferungen ist diese Kirche ein Stiftungsbau. Eine dänische Königin soll von Alt-Gaarzer (früherer Name von Rerik) Fischern aus Seenot gerettet worden sein und als Zeichen der Dankbarkeit darüber diese Kirche gestiftet haben.
Der Kirchenraum ist eine zweijochige Halle mit quadrtatischem Chor. Der Ostgiebel des Chores ist mit einem weißen Blendkreuz und der Ostgiebel des Kirchenschiffes mit gotischen Blendbögen und Dreiecken verziert. Die Südostecke des Chores wird außen durch einen stattlichen Backsteinpfeiler verstärkt. An der Südwand der Halle befindet sich ein Anbau mit einer romanischen Pforte. Ausstattung:
Der Kircheninnenraum mit Kreuzrippengewölbe besitzt eine barocke Ausmalung, die dem Raum eine freundliche Ausstrahlung verleiht. Zu den kunstvollen Ausstattungsstücken gehören:

  • Tauffünte aus gotländischem Kalkstein (13. Jh.)
  • Opferstock mit geschmiedetem Eisen beschlagen (13. Jh.)
  • gotischer Altar ( Motive: Annaselbdritt-Gruppe und Johannes der Täufer, 15. Jh.)
  • Triumpfkreuz mit gemalten Symbolen der Evangelisten (15. Jh.)
  • barocke Kanzel (1751/52) mit Ornamentschnitzereien, an der Brüstung eine Sanduhr (Predigtdauer)
  • barocker Altaraufsatz (1754/55) (unten das letzte Abendmahl, im Hauptteil die Kreuzigung und oben Christi Himmelfahrt)
  • evangelischer Beichtstuhl (Mitte 18. Jh.)
  • zwei von ehemals vier Rittergutslogen, die Meschendorfer Empore (1682) und die Wustrower Patronatsloge (Mitte 18. Jh.)
  • Orgel, 1780 vom Orgelbauer Kolbow aus Wismar geschaffen

Information: Die Reriker Kirche ist eine der Heimstätten der verbundenen evangeischen Kirchgemeinden Biendorf - Russow, auf deren Internetseite Sie sich über das Gemeindeleben, Gottesdienste, Veranstaltungen, Konzerte und Besichtigungsmöglichkeiten in dieser Kirche informieren können.
Um den Ort Alt-Gaarz und die Kirche ranken sich einige spannende, gruslige Sagen.
Umgebung: Der Standort des Ostseebades Rerik und seine Umgebung waren schon in vor- und frühgeschichtlichen Zeiten besiedelt. So handelt es sich beim Schmiedeberg am Strand um die Reste eines ehemaligen slawischen Burgwalls und ganz in der Nähe (bei Blengow, bei Mechelssdorf, bei Neu Gaarz, zwischen Rerik und Garvsmühlen) befinden sich beeindruckende Großsteingräber aus der Jungsteinzeit.

 

Sehenswertes an der Ostsee- und Boddenküste

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