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Großsteingrab bei Lancken-Granitz

Großes Hünenbett mit zwei Grabkammern und zwei imposanten Wächtersteinen bei Nobbin auf Rügen (eisenzeitl. Nachbestattung)

Beschreibung * Forschung * Lage am Ostseestrand * C. D. Friedrich

Beschreibung: Diese Grabanlage aus der Jungsteinzeit (3500-1800 v. Chr.) beeindruckt wegen der Größe des langgestreckten trapezförmigen Hünenbetts. Es ist in seiner Länge von 34 m nach Nordost-Südwest ausgerichtet. Die schmale Nordostseite ist 8 m breit und die Südwestseite ist 11 m breit. Am Südwestende stehen zwei stattliche 2,50 m hohe Wächtersteine. Im Innern des Trapezes befinden sich etwa in der Mitte angrenzend an die lange nordwestliche Steinreihe zwei Grabkammern. Die nördliche ist anhand der noch vorhandenen Trägersteine gut zu erkennen, von der daneben liegenden südlichen Kammer ist nur noch ein Stein vorhanden. Die Vermutlich ehemals vorhandenen Decksteine der Grabkammern fehlen leider.

Forschung: Die Anlage wurde 1970 von Prof. Ewald Schuldt untersucht. Dabei wurden zwei querschneidende Pfeilspitzen aus Flint (Feuerstein) und zwei Schädel entdeckt und man stellte fest, dass die Anlage während der Eisenzeit (600-50 v. Chr.) für Nachbestattungen genutzt wurde.

An diesem archäölogischen Denkmal wurde durch den Landkreis Rügen eine Informationstafel aufgestellt, auf der auch eine Draufsicht der Anlage gezeigt wird. Diese Draufsicht finden Sie bei den Fotos.

Lage am Strand: Die Megalithanlage liegt 500 m östlich von der kleinen Ortschaft Nobbin und nur 50-60 m vom Ostseestrand entferntan der Ostseebucht Tromper Wiek, in der Nähe vom Kap Arkona. Geht man von der Anlage aus am Strand entlang etwa 3 km Richtung Nordosten, erreicht man das Fischerdorf Vitt, wo man die achteckige Fischerkapelle besuchen kann. Von dort gelangt man über einen 2 km langen Hochuferweg mit Meeresblick zum Kap Arkona, der nördlichsten Spitze von Rügen

Caspar David Friedrich: Die Hünengräber von Rügen haben auch den in Greifswald geborenen Maler der Romantik, Caspar David Friedrich sehr beeindruckt, so dass er sie mehrfach als Bildmotiv wählte.

  • Caspar David Friedrich: "Hünengrab am Meer", entstanden 1807. Die Hünengrabanlage Riesenberg könnte das Motiv für das Bild geliefert haben.
  • Caspar David Friedrich: "Abend am Ostseestrand", entstanden um 1830, Standort: Dresden, Galerie Neuer Meister. Hier handelt es sich sehr wahrscheinlich um das Hünenbett Riesenberg bei Nobbin.

Interessanter Link: Caspar David Friedrich Werkverzeichnis 1 ,auf den Seiten von Susanne Albers


Hünenbett bei Nobbin auf einer größeren Karte anzeigen

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