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Burg Neustad-Glewe

Die Alte Wehrburg in Neustadt-Glewe

→Beschreibung, →Karte

Fotos:
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Burg Neustadt-Glewe
Teich vor der Burganlage
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Modell der Burganlage
Es zeigt auch den einstigen Burggraben und das Torhaus
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Burghof
Mauer mit Wehrgang und das Alte Haus
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Wandmalerei
In der Hofstube gibt es Wandmalereien aus Gotik und Renaissance
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Dachstuhl
im Neuen Haus
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Wehrgang
Er ist überdacht
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Schießscharten
Der Verteidigungsraum im Burgfried
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Abort
Er befindet sich in einem Erker
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Ausblick
Aus der obersten Etage (Wohnraum) des Burgfriedes
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Rittersaal
Die oberste Etage des Burgfriedes hat sieben große Bogenfenster und ein Klo.

→Fotos

Die Burg in Neustadt-Glewe ist das Wahrzeichen und vermutlich auch das älteste noch erhaltene Gebäude der Stadt. Sie ist außerdem die älteste erhaltene Wehrburg Mecklenburgs.
Die Burg liegt am Südrand der Lewitz, an einem Seitenarm der Elde, nahe des Stadtkerns von Neustadt-Glewe.
Die ältesten Bereiche der Burg wurden auf Weisung des Grafen von Schwerin im 13. Jh. auf einer Elde-Düne zum Schutz der Süd- und Südostgrenze der Grafschaft Schwerin errichtet. 1331 wurde sie erstmals urkundlich genannt.
Die Burg wurde im Laufe der Jahrhunderten mehrmals umgebaut und erweitert und ihre Räumlichkeiten erfuhren vielfältige Nutzung. Seit 1358 diente sie auch als Vogtei und bis ins 18. Jahrhundert war sie eine Nebenresidenz der mecklenburgischen Herzöge. 1882 wurde in den Gemäuern der Burg das Neustädter Technikum gegründet. Diese Bildungseinrichtung blieb bis 1920 hier ansässig. Bis 1954 waren auf der Burg Hengste des Gestüts Redefin untergebracht und später gab es hier eine Jugendherberge. Im Zeitraum 1994 bis 2006 erfolgten dann umfangreiche Restaurierungs- und Sanierungsarbeiten.
Heute beherbergt die Burganlage ein Museum zur Burggeschichte, die Stadtinformation und eine gastronomische Einrichtung. Die Burganlage ist rechteckig, misst etwa 50 m x 35 m und besteht aus dem Alten Haus (Westseite), dem Neuen Haus (Ostseite), einer Ringmauer mit Toren und Wehrgängen sowie dem Bergfried. Leider nicht mehr erhalten, gehörten früher jedoch noch ein Torhaus, eine Zugbrücke, eine Burgkapelle, ein Marstall und eine Schmiede zur Burg. Der Teich an der Südwestseite bildet den Rest eines einstigen Seitenarms der Elde, welcher die Anlage früher als Burggraben umfloss. Der die Anlage überragende 28 Meter hohe Bergfried wurde Anfang des 15. Jahrhunderts auf älteren Grundmauern erbaut. Nach einem Umbau im 16. Jahrhundert besaß der Turm 1576 drei Geschosse und ein kegelförmiges Dach. Oben führte ein Wehrumgang um den Turm. Das heutige Obergeschoss mit seinen sieben großen Bogenfenster entstand im 16. oder 17. Jahrhundert, hatte keine Wehrfunktion mehr, sondern diente Wohnzwecken. Diese Etage wird heute Rittersaal genannt. Der Turm hatte auch ein Verlies, welches nur über eine Bodenluke der Wachstube im Erdgeschoss zugänglich war. Außer der Wachstube gab es im Erdgeschoss noch zwei kleinere Räume, die vielleicht als Arrestraum dienten. Früher konnten die oberen Etagen des Turms nur über die Wehrgänge an der Innenseite der Umgebungsmauer betreten werden. Die Treppe entstand erst später. Unter dem heutigen "Rittersaal", auf Höhe der Wehrgänge befindet sich der Raum, welcher der Verteidigung der Burg diente. Er hat sieben Nischen mit Schießscharten und auch einen Erker mit Klo. In einer Giebelgaube des Bergfriedes befindet sich eine Turmuhr mit Glocke.
Über die Öffnungszeiten des Burgmuseums und der Stadtinformation sowie über Veranstaltungen in der Burg informiert die Burgseite des Amtes Neustadt-Glewe.

Inhaltliche Quellen:
Wikipedia: Alte Burg Neustadt-Glewe

 

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