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Großsteingräber bei Lancken-Granitz auf Rügen

7 Großsteingräbern aus der Jungsteinzeit bei Lancken-Granitz auf Rügen

→Beschreibung, →Karte

Fotos:
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Großsteingrab 1
Ansicht von Südosten
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Hünenbett
Hünenbett von Großsteingrab 1
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Großsteingrab 1
Blick von Norden auf die Decksteine
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Großsteingrab 2
Hier ist nur noch ein Deckstein vorhanden
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Großsteingrab 3
Es hat noch drei Decksteine
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Großsteingrab 3
Der Decksteine am Ende
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Großsteingrab 4
Vorn zu sehen, der eingesunkene Deckstein
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Großsteingrab 4
Dieser Deckstein liegt noch auf den Trägersteinen
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Großsteingrab 5
Blick in die Kammer (keine Decksteine)
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Großsteingrab 5
Seitenansicht
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Großsteingrab 6
nur zwei Decksteine sind sichtbar
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Großsteingrab 7
Der Dolmen ist noch in dem von Steinen eingefasstem Hügel
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Großsteingrab 7
Der Eingang befindet sich unter einem großen Deckstein

→Fotos

Diese Gruppe von sieben unterschiedlich gut erhaltenen Großsteingräbern, befinden sich in einer Entfernung von etwa 1200 m westsüdwestlich der Backsteinkirche von Lancken-Granitz auf dem Feld. Starten Sie einen kleinen Feld- und Wiesenspaziergang bei der rechten oberen Markierung auf der Karte, wo Sie auch parken können.

Großsteingrab 1: Hier finden Sie das erste Garbmonument bei einer Baumgruppe vor. Es ist eingebettet in ein etwa 19 m langes Hünenbett welches von Nordosten nach Südwesten ausgerichtet ist. Am Südwestende befindet sich der gut erhaltene Dolmen. Die Kammer ist nach Südosten offen. Zwei der wohl ehemals drei Decksteine sind noch in korrekter Lage. Die Grabkammer hat glatte senkrechte Wände. Der hintere Deckstein ist besonders wuchtig (etwa 2,70m x 2,00m x 1,20m).

Großsteingrab 2: Etwa 45 m westlich von Grab 1 stehen die Reste eines Großdolmen. Die Kammer hat die Ausrichtung Nordwest Südost und wurde wohl ursprünglich von drei Decksteinen überdacht. Ein großer Deckstein am Nordwstende ruht noch auf seinen wohl noch richtig stehenden Trägersteinen. Der Schlussstein im Nordwesten steht auch noch richtig. Die anderen noch vorhandenen Trägersteine sind etwas geneigt. Die Südostseite der Kammer steht offen. Vor der Kammeröffnung liegt ein großer Stein, der vermutlich ein Deckstein war.

Großsteingrab 3: Etwa 30 m weiter westlich finden Sie den nächsten Dolmen im Westteil eines Richtung Ost-West ausgerichteten ovalen Hügels vor. Die Kammer hat die Ausrichtung Nord-Süd. Die Trägersteine ruhen im Hügel und ale drei Decksteine liegen noch auf. Am Ostende des Hügels steht ein besonders großer Stein (Wächterstein?)

Großsteingrab 4: Etwa 100 weiter südwestlich finden Sie das nächste Hünengrab in einem kleinen Hügel von 10 m Durchmesser. Beide Decksteine sind noch vorhanden, einer ist jedoch in die Grabkammer gerutscht. Die zur Kammer gerichteten Seiten der Trägersteine sind eben.

Großsteingrab 5: Etwa 120 m weiter in südwestlicher Richtung stehen die Reste eines weiteren Dolmens. Es sind nur noch Fünf Trägersteine und ein Abschlussstein vorhanden, deren Lage zueinander rekostruiert wurde.

Großsteingrab 6: Gehen Sie nun etwa 80 m weiter südwestlich, wobei Sie den Fahrweg überqueren, finden Sie einen Dolmen in einer Baumgruppe. Er ruht noch in seinem Hügel. Zwei Decksteine, deren unterer Teil noch bis ins Erdreich geht, sind zu erkennen.

Großsteingrab 7: Etwa 45 m südlich des 6. Dolmen in der etwas größeren Baumgruppe finden Sie einen weiteren Dolmen (Markierung unten links auf der Karte) in einem Grabhügel. Er wurde erst 1969 durch Ewald Schult (Er untersuchte viele Megalithgräber in Mecklenburg-Vorpommern, z. B. auch den Urdolmen bei Neu-Gaarz) entdeckt und etwas freigelegt. Die unter dem großen Deckstein liegende Kammer ist sehr gut erhalten. Die Zwischenräume zwischen den Trägersteinen sind sorgfältig im losen Verbund mit Trockenmauerwerk gefüllt. Der Hügel ist mit einem Steinkreis eingefasst. So wie dieser Dolmen eingefasst im Erdhügel ruht, waren wohl die meisten Großsteingräber in Mecklenburg-Vorpommern ursprünglich angelegt.

 

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