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Renaissance-Schloss in Güstrow

Das Residenzschloss in Güstrow - bedeutendstes Renaissance-Schloss Norddeutschlands

→Beschreibung, →Karte

Fotos:
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Anblick von Süden
Die Vorderseite und der Südflügel des Schlosses, im Vordergrund der Wassergraben
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Gartenseite
Der Südflügel, hinter der Hecke liegt der Barockgarten

→Fotos

Die Stadt Güstrow war ab 1556 Standort der herzoglichen Residenz von Mecklenburg, ab 1695 der Nebenresidenz. 1558 begann im Auftrag von Herzog Ulrich von Mecklenburg, dessen monumentales Grabmal im Güstrower Dom zu finden ist, die Erbauung des Schlosses. Die Schlossteile entstanden nach und nach unter der Leitung verschiedener Baumeister.

  • 1558-1565 Westteil des Südflügels und Westflügel
  • 1587-1591 Nordflügel
  • bis 1594 Ostflügel mit Schlosskapelle
  • 1620 Deckengestaltung des Festsaals
  • 1671 Torhaus und Brücke

1795 wurde der Ostflügel und ein Teil des Nordflügels wegen Baufälligkeit wieder abgerissen. Deshalb besteht das heutige Schloss aus drei Flügeln. Wegen der Hanglage besitzt das Bauwerk an der Außenseite fünf und an der Hofseite drei Stockwerke. An der Hofseite des Südflügels befindet sich eine Arkadenanlage über alle drei Geschosse. Die Außenfassade ist reich gegliedert und mit Putzquadern gestaltet.
In zahlreichen Innenräumen sind die Decken mit Stuckarbeiten verziert. Besonders hervorzuheben ist die Decke im Festsaal des Schlosses. Sie besteht aus 36 gerahmten Feldern mit Jagdszenen und allegorischen Motiven. Diese prachtvolle Deckengestaltung entstand nach den Vorlagen holländischer Kupferstiche des 16. Jh.
Seit dem 18. Jh wurde das Schloss vernachlässigt und von 1817 bis 1945 als Landarbeiterhaus genutzt. Die bauliche Wiederherstellung erfolgte von 1964-1975. Seit dem wird es als Kulturstätte genutzt und kann besichtigt werden. Mit gezielten Restaurierungsarbeiten wird das Schloss weiter erhalten und einzelne Details zu neuer Schönheit erweckt.
Während einer Schlossbesichtigung gibt es neben den baulichen Details der Räume viel zu entdecken. In den Räumen sind Sammlungen von

  • Kunstwerken aus vielen vergangenen Jahrhunderten,
  • Jagd- und Prunkwaffen,
  • zeitgenössische Kunst,
  • schönen Glasgegenständen aus der Zeit der Antike bis heute,
  • Majolika (Renaissance)
  • Münzen (13.-20-Jh.)

ausgestellt.
An der Südseite des Schlosses befindet sich der barocke Schlossgarten.

Das Schloss in Güstrow gehört zum Staatlichen Museum Schwerin, auf dessen Website Sie sich über Öffnungszeiten, Eintrittspreise, Führungen und Veranstaltungen im Schloss informieren können.
Tip: Sehr sehenswert ist auch die gotische Pfarrkirche St. Marien, die auf dem Markt in Güstrow steht. Von ihrem Kirchturm aus können Sie die Aussicht über Güstrow genießen.
Ein sehenswertes Beispiel für ein stattliches Brau- und Wohnhaus aus der Zeit der Errichtung des Schlosses ist das Schabbellhaus in Wismar.

 

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