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Dom zu Güstrow

Der Dom zu Güstrow - monumentales Bauwerk norddeutscher Backsteingotik

→Beschreibung, →Karte

Fotos:
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Dom zu Güstrow
Blick auf den Westteil des Doms von Nordosten
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Gesamtansicht
Domansicht von Norden
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Dach mit Reiter
Blick auf den Dom von Nordosten
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Von Osten gesehen
In dieser Ansicht von Osten ist das Südschiff und dahinter das Dach des Turmes zu sehen
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Gewölbe
Hell erstrahlt das frisch restaurierte Gewölbe

→Fotos

Der Güstrower Dom, im südlichen Teil der Innenstadt von Güstrow ist ein beeindruckendes Bauwerk der Backsteingotik. Der Bau wurde 1226 begonnen, bereits zwei Jahre bevor Güstrow 1228 das Stadtrecht erhielt. Die kreuzförmige dreischiffige Basilika wurde 1335 geweiht. Bis zum Ende des 14. Jh. erweiterte man das südliche Seitenschiff zu einer zweischiffigen Halle.
1568 wurde das sakrale Gebäude evangelische Hofkirche und Grabstätte des Fürstenhauses, welches im Renaissanceschloss in Güstrow residierte. Davon zeugt das monumentale Wandgrab des Herzogs Ulrich (1584-1599), sowie weitere Grabmale und Sarkophage. 1695 starb die Güstrower Fürstenlinie aus.
Im Zeitraum 1865-1868 wurde der Dom im Stile der Neogotik renoviert.
Zur reichen, kunstvollen Ausstattung des Doms, die im Laufe der Jahrhunderten entstand, gehören unter anderem

  • das Triumphkreuz (Mitte 14.Jh.),
  • der schöne Flügelaltar von 1500,
  • zwölf annähernd lebensgroße Apostelfiguren von 1530,
  • die Kanzel (2. Hälfte 16. Jh.),
  • die aus Sandstein und Alabaster 1592 gefertigte Taufe, mit passend gestaltetem hölzernen Deckel.

Als bedeutende Kunstwerke aus neuerer Zeit seien hier drei Werke des Güstrower Bildhauers Ernst Barlach genannt, die im Nordschiff des Domes ihren Platz gefunden haben.

  • "Der Schwebende" wurde 1927 von Barlach als Mahnmal für die Opfer des 1. Weltkrieges für den Dom geschaffen. Diese Figur berührt wohl jeden, der sie betrachtet. Die schwebende Figur mit ihrem friedvollen, leidgeprägten aber sehr konzentrierten Antlitz, scheint mit geschlossenen Augen über den Ort und den Augenblick hinaus zu sehen.
  • "Der Gekreuzigte"(1918), ein Entwurf für einen Soldatenfriedhof und
  • das Terakottarelief "Der Apostel" (1925)
  • .

In den letzten Jahren wurden verschiedene Elemente und Bereiche des Domes restauriert. So erstrahlt das Gewölbe wieder frisch und verleiht so dem Innenraum des Domes eine freundliche Atmosphäre. Über Öffnungs- und Gottesdienstzeiten, sowie über aktuelle Veranstaltungsangebote im Dom und in der Domgemeinde können Sie sich auf der Website der Güstrower Domgemeinde informieren.
Sehr sehenswert ist auch die gotische Pfarrkirche St. Marien, die auf dem Markt in Güstrow steht.

 

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