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Großsteingräber bei Gnewitz

6 Großsteingräbern aus der Jungsteinzeit bei Gnewitz

→Beschreibung, →Karte

Fotos:
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Megalithgrab 1
1. Grabhügel vom Weg aus gesehen
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Megalithgrab 1
Blick in die Kammer von Ost nach West
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Megalithgrab 1
Zwei Decksteine liegen in der Kammer, der westlichste Deckstein ist von Bäumen eingewachsen
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Megalithgrab 1
Zugang an der Südseite von der Kammer aus gesehen
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Megalithgrab 1
Blick auf das Ostende der Kammer
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Megalithgrab 1
Südliche Tragsteinreihe mit Zugang und in der Kammer gesunkener Deckstein
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Megalithgrab 1
Nordostecke des Hünenbettes
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Megalithgrab 1
Nordwestecke des Hünenbettes
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Megalithgrab 1
Südliche Hünenbettseite
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Megalithgrab 1
Zugang vom südlichen Hünenbettrand zur Kammer
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Megalithgrab 1
Südliche Hünenbettseite
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Megalithgrab 1
Von Bäumen umwachsener Deckstein
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Megalithgrab 1
Nordostansicht
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Megalithgrab 1
Etwas abseits liegend, ein möglicher Weise ehemaliger Deckstein
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Megalithgrab 2
Der Baumbewachsene Grabhügel
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Megalithgrab 2
Ostansicht des Ganggrabes
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Megalithgrab 2
Östlicher Deckstein über der Kammer
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Megalithgrab 2
abgesunkener Deckstein
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Megalithgrab 2
Zugang zur Kammer
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Megalithgrab 2
Zugang und äußere Einfassung (Hünenbett)
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Megalithgrab 2
Kammerzugang
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Megalithgrab 2
Grabkammer mit Zugang, außenherum die Hünenbett-Einfassung
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Megalithgrab 2
Blick in die Kammer von Westen aus
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Megalithgrab 2
Blick in den Gang von der Kammer aus
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Megalithgrab 2
Steine der Hünenbetteinfassung
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Megalithgrab 2
Neben der Kammer liegt ein wohl ehemaliger Deckstein
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Megalithgrab 3
Grabhügel
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Megalithgrab 3
Grabhügel, dahinter Grabhügel von Megalithgrab 4
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Megalithgrab 3
Kammerreste, zwei Paare von Trägersteinen und ein Schlussstein
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Megalithgrab 4
Die Kammerreste auf dem Hügel
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Megalithgrab 3
Steine der ehemaligen Kammer
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Megalithgrab 4
Blick vom Grabhügel zu Mehelithgrab 3
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Megalithgrab 4
Reste des Hünenbettes
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Megalithgrab 4
Grabhügel
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Megalithgrab 6
nur noch einzelne Steine auf dem Hügel auffindbar
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Megalithgrab 6
Einzelsteine auf dem Hügel
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Megalithgrab 6
Blick vom Hügel auf den nahen Weiher
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Megalithgrab 6
Der Hügel im Feld

→Fotos

Diese sechs unterschiedlich gut erhaltenen Großsteingräbern befinden sich gegliedert in zwei Gruppen östlich und südlich des alten Dorfkerns von Gnewitz auf baumbewachsenen Hügeln direkt auf dem Feld.
Die sechs jungsteinzeitlichen Grabanlagen sind 1965 vom Museum für Ur- und Frühgeschichte Schwerin unter der Leitung von Ewald Schuldt untersucht worden. Funde in den Grabkammern: Trichterbecher, Amphore, Flintsteinpfeilspitze
Zur etwa 500 m östlich vom Dorfkern beginnenden Gruppe gehören die Grabhügel 1 bis 4. Etwa 600 m südlich vom Dorfkern finden wir auf dem Feld den Hügel 5 mit Megalithgrabresten und gut 200 m nordöstlich davon nahe eines Weihers den sechsten Grabhügel. Da alle sechs Anlagen mitten im Feld liegen, ist es am besten, die Besuchszeit nach der Erntezeit und vor der Aussaat, also zwischen Spätherbst und zeitigem Frühjahr zu wählen. Aus dem alten Dorfkern führt in südöstliche Richtung der Neugnewitzer Weg hinaus in die Felder. Nach etwa 300 m sind links vom Weg die Grabhügel 1 bis 4 zu sehen, wobei Hügel 3 und 4 eng zusammen liegen und rechts vom Weg die Grabhügel 5 und 6.

Großsteingrab 1: Gangrab mit trapezförmiger Hünenbetteinfassung (Westseite fehlen Steine) in Ost-West-Richtung auf ovalem Hügel (ca. 20 m mal 15 m), Grabkammer (etwa 2 m mal 8 m) mit auf beiden Seiten vorhandenen Trägersteinen, 3 Decksteine, westlichster Deckstein eingewachsen durch Bäume, übrige Decksteine in die Kammer gesunken, in der Südseite ein Kammerzugang mit zum Teil noch vorhandenen Decksteinen .

Großsteingrab 2: Einfassung durch über 20 m langes Hünenbett in Ost-West-Richtung, aller Tragsteine der Kammer vorhanden, 2 Decksteine auf Kammerboden, 3 Decksteine neben dem Ostende der Kammer, Zugang an Südseite der Kammer

Großsteingrab 3: Kammerrest: Zwei Paare von Tragsteinen und ein Schlussstein, vermutlich ehemaliger Deckstein am Rand des Hügels

Großsteingrab 4: Hünenbettreste auf eiförmigem Hügel, bei Untersuchung von E. Schuldt war zwischen den Einfassungsresten Erdgrab umgeben von kleineren Feldsteinen entdeckt worden

Großsteingrab 5: Reste einer Grabkammer in Richtung NW-SO, Tragsteine einer Seite, 1 Schlußstein und Reste des Zuganges.

Großsteingrab 6: Baumbewachsener, deutlich erkennbarer ovaler Hügel, verstreute Reststeine, Kammerform oder Hünenbettform nicht mehr erkennbar

Die Fotos stammen vom März 2011. Ewald Schult untersuchte übrigens viele Megalithgräber in Mecklenburg-Vorpommern, z. B. auch den Urdolmen bei Neu-Gaarz.

Quellen: (aus denen einige Angaben verwendet wurden)
- Großsteingräber-Webseite von Reinhard Möws über die Anlagen bei Gnewitz
- Ernst Sprockhoff: Atlas der Megalithgräber Deutschlands, Band Mecklenburg - Brandenburg - Pommern, Rudoff Hablet Verlag Bonn 1967

 

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