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Großstein Ganggrab mit Hünenbett aus der Jungsteinzeit, im Everstorfer Forst, gehörig zur Südgruppe der dortigen zahlreichen Megalithanlagen

Großstein-Ganggrab mit Hünenbett im Everstorfer Forst

→Beschreibung, →Karte

Fotos:
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H�ü�n�e�n�b�e�t�t���
Hünenbett
Südostseite der Rechteckeinfassung
E�i�n�f�a�s�s�u�n�g���
Einfassung
Teil der langen Nordostseite
D�a�s� �G�r�o��s�t�e�i�n�g�r�a�b���
Das Großsteingrab
Nordwestansicht des Dolmen
Z�u�g�a�n�g���
Zugang
Zugang und Dolmen von Süden gesehen
D�o�l�m�e�n���
Dolmen
Nordwestende der Grabkammer, die Innenseiten der Tragsteine sind eben
M�e�g�a�l�i�t�h�g�r�a�b���
Megalithgrab
Südostende der Grabkammer
M�e�g�a�l�i�t�h�g�r�a�b���
Megalithgrab
Decksteine der Grabkammer und Zugang, Westansicht
G�r�o��s�t�e�i�n�g�r�a�b� �m�i�t� �E�i�n�f�a�s�s�u�n�g���
Großsteingrab mit Einfassung
Dolmen im Hünenbett, Nordwestansicht
H�ü�n�e�n�b�e�t�t���
Hünenbett
Im Nordwestende des Hünenbettes liegt die Grasfläche höher als auf der Seite des Dolmen
L�ü�c�k�e���
Lücke
In der Ostecke gibt es diese Lücke in der Einfassung. Fehlt hier ein Stein?
H�ü�n�e�n�b�e�t�t���
Hünenbett
Südecke des Hünenbettes
G�a�n�g���
Gang
Zugang zur Grabkammer
D�o�l�m�e�n���
Dolmen
Blick von Westen auf die Decksteinreihe der Grabkammer
R�e�c�h�t�e�c�k�e�i�n�f�a�s�s�u�n�g���
Rechteckeinfassung
Westecke des Hünenbettes
H�ü�n�e�n�b�e�t�t���
Hünenbett
Nordwestseite der Rechteckeinfassung
H�ü�n�e�n�b�e�t�t���
Hünenbett
Die Nordwestseite der Einfassung ist nach innen gebogen
L�a�n�g�e� �S�t�e�i�n�r�e�i�h�e���
Lange Steinreihe
Blick von der Nordecke entlang der Nordostaußenseite
E�i�n�f�a�s�s�u�n�g���
Einfassung
Südostseite des Hünenbettes

→Fotos

Diese Anlage ist wohl das imposanteste Megalithobjekt in Mecklenburg-Vorpommern - ein Ganggrab mit einer Rechteckeinfassung aus 50 übermannshohen aufgerichteten Findlingen von etwa 43 m Länge und 11 bis 12 m Breite.
Es liegt an der B105 zwischen Wismar und Grevesmühlen nahe dem nördlichen Abzweig nach Barendorf. Hier befinden sich beiderseits der Straße gleich mehrere steinzeitliche Großsteingräber. Sie bilden die Südgruppe der Megalithanlagen im Everstorfer Forst. Weitere Großsteingräber befinden sich weiter nördlich, nordwestlich von Barendorf (Nordgruppe).
1999 informierten vor Ort Tafeln der unteren Denkmalschutzbehörde, Landkreises Nordwestmecklenburg über diese Bodendenkmale. Eine Tafel auf dem Parkplatz (war 2012 noch da) zeigt die Positionen der Megalithobjekte (Nord- und Südgruppe), Hügelgräber und Gedenksteine (stammen sehr wahrscheinlichdiese von den nahen Megalithobjekten und waren einst Decksteine) im Umkreis. Sie hilft die nahen Objekte der Südgruppe im Gelände zu finden. Unten auf der Tafel verfläuft waagerecht die B105 und das helle Kreissegment nördlich der Straße in der rechten unteren Ecke zeigt den Parkplatz.

Überqueren Sie vom Parkpaltz aus die B 105 und biegen dann vom breiten Waldweg gegenüber gleich rechts ab stehen Sie bald vor dem beeindruckenden Werk aus Findlingen. In der laubfreien Zeit ist die Anlage sogar von der Straße zu sehen.
Erbaut wurden solche Megalithanlagen in Norddeutschland zwischen 3500 und 2800 v. Chr.
Im "Atlas der Megalithgräber Deutschlands - Mecklenburg, Brandenburg, Pommer" von Ernst Sprockhoff, erschienen 1967 in Bonn, ist die Anlage unter der Objektnummer 311 beschrieben. Die lange Seite der Einfassung verläuft von nordwest nach südost. Die Tafel, die noch 1999 bei der Anlage stand, enthielt u. a. folgende Informationen:
Zitat: die Zwischenräume zwischen den Steinen der Einfassung sind mit zum großen Teil noch heute vorhandenem Trockenmauerwerk aus Sandsteinplatten geschlossen. Das Bett umschließt eine aus 5 Jochen bestehende 7,20 m lange, bis 1,60 m hohe Grabkammer, die heute offenliegt, bei ihrer Erbauung jedoch vollständig abgedeckt gewesen zu sein schien. Der Zugang erfolgte durch einen an der Südostseite des Hünenbettes mündenden, etwas niedrigeren Gang mit ursprünglich drei Deckplatten, der durch zwei große Rotsandsteinplatten verschlossen werden konnte. Erbaut wurde diese Anlage von Trägern der sog. Trichterbecherkultur, Nachbestattungen in der Grabkammer stammten auch von der deutlich jüngeren Kugelamphorenkultur und der endneolithischen Einzelgrabkultur. Zitatpause
Anmerkung: Der Zugang mündet genau genommen im südöstlichen Drittel der langen Südwestseite der Einfassung.
Fortsetzung des Zitates: Eine eingehende archäologische Untersuchung des Bodendenkmals erfolgte unter der Leitung des damaligen Leiters des Museums für Ur- und Frühgeschichte Schwerin, Prof. Dr. Ewald Schuldt, im Zeitraum von Oktober 1966 bis Juli 1967. Hierin eingeschlossen war auch die weitestgehende Wiederherrichtung der gesamten Anlage, so wie wir sie heute kennen. Zitatende
Die Tafel enthielt auch Zeichnungen der Anlage (Draufsicht, Seitenansichten, Grabkammer mit Zugang) und die Sage vom Riesen der hier begraben liegen soll (hier als PDF).

 

Sehenswertes in der Landschaftsregion Westmecklenburg

 

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