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Dorfkirche Cammin

Die Laurentiuskirche in Cammin

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Laurentiuskirche Cammin
Die Ansicht von Osten zeigt den Chor aus Backstein mit seinen Fenstern und den mit Bendmauerwerk gestalteten Giebel
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Südansicht der Feldsteinkirche
Kirchenschiff mit Dachreiter und Chor mit Vorhalle
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Südwestansicht
Seitenmauern aus Feldstein und Giebel aus Backstein

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Chor mit Sakristei
Auch der Sakristeigiebel ist durch gemauerte Blenden gestaltet.
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Standort der Glocken
Sie hängen in diesem separat stehenden Turmhäuschen aus Holz.
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Friedhofsportal Cammin
Von innen gesehen.
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Friedhof Cammin
Alte Bäume und teilweise recht alte Grabstätten

→Fotos

Das Dorf Cammin wurde 1226 erstmals urkundlich erwähnt. Seine schöne Feldsteinkirche wurde Mitte des 13. Jahrhunderts gebaut. Die ersten christlichen Siedler Mecklenburgs kamen aus dem Westphälischen. Die Bauweise ist typisch für viele der durch sie errichteten ersten Dorfkirchen. Die Mauern von Chor und Kirchenschiff sind aus Feldsteinen gemauert. An den quadratisch Chor ist eine Nordsakristei angegliedert. An der Südwand befindet sich eine Vorhalle. Das Mauerwerk des Westjoches im Kirchenschiffes ist verstärkt. Das deutet darauf hin, dass ursprünglich ein Kirchturm vorgesehen war. Statt dessen thront ein kupferbeschlagenes Türmchen als Dachreiter mit achteckigem Pyramidendach auf dem First des Kirchendaches. Fenster und Tore sind mit Backsteinen eingefasst. Eine besondere Zierde ist der feingliedrig durch Blendmauerwerk gestaltete Chorgiebel. Chorraum und Sakristei sind mit einem Gewölbe versehen. Das Kirchenschiff besitzt hingegen eine flache Balkendecke. Die Mauern des Kirchenschiffes sind jedoch so angelegt, dass sie ein Gewölbe hätten tragen können. Der Glockenstuhl steht außerhalb südlich der Kirche in einem Häuschen aus Holz. Das Friedhofsportal (Außenseite) enthält um 1500 gefertigte Ofenkacheln.
Ausstattung:

  • Flügelaltar um 1500 erbaut (Verkündigung an Maria und Christi Passion als Malerei, 12 Apostel, Laurentius, Anna selbdritt, den Gnadenstuhl, Johannes der Täufer und Kreuzigung Christi als Holzschnitzerei,
  • zwei weitere Altarflügel wohl nach 1500 entstanden mit Kirchenpatron Laurentius und Maria Magdalena,
  • Grabstein aus der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts,
  • Kruzifix aus einer Triumphkreuzgruppe um 1500,
  • Barocke Kanzel von 1732 mit Evangelisten und Christus am Kanzelkorb und einem Pelikan auf dem Kanzeldeckel,
  • Gestühlwangen mit Wappen (1553),
  • Kronleuchter Mitte 17. Jahrhundert,
  • Orgel 1723 erbaut von Hans Hantelmann,
  • Passionsbilder an der Orgelempore aus dem 18. Jahrhundert

Inhaltliche Quellen:
Infotafel vor Ort
 
Weitere Informationen:
Viel Interessantes über die Geschichte des Dorfes Cammin und seiner Kirche sowie Details über die Ausstattung können Sie in dem online bereitstehenden Buch "Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin", bearbeitet von Prof. Friedrich Schlie (1839-1902), Mecklenburg-Schwerin, erschienen 1896 und zwar auf den Seiten 446 bis 454 erfahren.
Webseiten über die Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Cammin www.kirche-mv.de/Cammin.cammin.0.html und https://www.nordkirche.de/adressen/visitenkarten/institutionen/detail/institution/cammin.html
Dorfkirche Cammin auf Wikipedia

 

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