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Kirche St. Marien in Barth

St. Marien zu Barth, eine große, gotische, über 700 Jahre alte Backsteinkirche mit hohem Turm

→Fotos

Die Marienkirche ist das größte, älteste und bedeutendste Gebäude der etwa 9000 Einwohner zählenden Stadt Barth am Barther Bodden und wurde im Zeitraum von 1250 - 1450 erbaut. Wegen ihres 80 m hohen Turmes dient sie auch als Seezeichen für die Schifffahrt. Der Kirchenraum ist eine dreischiffige Halle mit sechs Jochen, an die sich ein zweijochiger Chor anschließt. Das mittelatterliche Dachwerk ist noch vollständig erhalten. Ab 1856 erfolge eine neogotische Umgestaltung des Innenraumes durch den Baumeister Friedrich August Stüler, der ein Schüler von Karl Friedrich Schinkel war. Die Ausmalung des Chores wurde 1859/60 von Carl Gottfried Pfannschmidt realisiert. Im Anschluss daran, um 1870 wurde das Äußere dieser Kirche restauriert. Das Dach wurde 1994 neu gedeckt. Zur wertvollen Ausstattung gehören z. B.

  • die um 1350 geschaffene, prachtvoll mit Bildwerken gestaltete, gotische Bronzetaufe (das einzig erhaltene bronzene Taufbecken in Vorpommern),
  • die Große Glocke von 1585 (bis 2005 wurde das Geläut auf fünf Glocken ergänzt),
  • drei Messingleuchter aus dem 16. Jahrhundert
  • unter der Leitung von Stüler Mitte des 19. Jahrhunderts geschaffen - ein neogotischer Altar mit Baldachin und Kruzifix und die neogotische Kanzel
  • die 1821 von der Berliner Firma Buchholz geschaffene Orgel
  • eine kirchengeschichtliche Sammlung von Kunstwerken vom 14. bis 19. Jahrhundert (einige Exemplare, darunter die Barther Bibel, Druck 1584-1588 in Barth, werden im Barther Bibelzentrum, im Gebäude des St. Jürgen Hospitals ausgestellt)
  • eine (nicht öffentlich zugängliche) Bibliothek mit ca. 4000 Bänden, die ältesten aus dem 15. Jahrhundert (in der Turmseitenhalle)

Die evangelische Kirchgemeinde Barth informiert auf Ihrer Internetpräsenz über das Gemeindeleben, Gottesdienste, Veranstaltungen, Konzerte sowie über die Öffnungszeiten der Kirche und die Zeiten für die Besteigung des Turmes. Um die weitere Sanierung und Erhaltung des Bauwerks kümmert sich sehr engagiert der Kirchbauverein St. Marien Barth e.V. (Papenstr. 7, 18356 Barth, Tel 038231/2783). Jede Spende ist willkommen.
Bei einem Besuch der Kirche sollten Sie auch den Turm besteigen. Beim Aufstieg können Sie die Gewölbe von oben betrachten, einen Blick auf den beeindruckenden Dachstuhl werfen und die Glocken bestaunen. Nach 180 Stufen erreichen Sie in 55 m Höhe eine Plattform, von der aus Ihnen Fensteröffnungen zu allen Seiten eine fantastische Aussicht über Barth, auf den Bodden und die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und das Umland bieten.
Gut 5 km südlich von Barth befindet sich abseits von Hauptstraßen und Massentourismus das Dorf Starkow. Hier erwartet Sie eine kleine mittelalterliche Backsteinkirche, ein idyllischer, öffentlich zugänglicher Pfarrgarten mit Blumenpracht, alten Obstbäumen und Bienengesumm. Der Ort ist eingebettet in eine malerische, vom Flüsschen Barthe durchzogenen Wiesenlandschaft.
Textquellen: (Hieraus wurden einige Fakten entnommen)
- Seite über St. Marien in Barth auf Wikipedia
- Informationstafeln in der Kirche

Fotos:
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S�ü�d�w�e�s�t�a�n�s�i�c�h�t���
Südwestansicht
Blick auf die Kirche von der Dammstraße aus
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Gewölbe
Gewölbe im Kirchenraum
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Altar
Altar mit Baldachin und Kruzifix
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Chor
Chorraum mit Ausmalung
W�a�n�d�b�i�l�d���
Wandbild
Wandbild im Chorraum (Christi Geburt)
O�r�g�e�l���
Orgel
Die Buchholz-Orgel im neogotischen Orgelprospekt
F�e�n�s�t�e�r�g�e�s�t�a�l�t�u�n�g���
Fenstergestaltung
Glasmalerei im Chor
K�r�o�n�l�e�u�c�h�t�e�r���
Kronleuchter
Einer der drei Kronleuchter aus dem 16. Jh.
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Votivschiff
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Baum
Üppige Krone eines Baumes an der Nordseite der Kirche
K�i�r�c�h�e���
Kirche
Südostansicht vom Marktplatz aus
T�u�r�m���
Turm
Der viergieblige Kirchturm mit achteckigem Spitzhelm
K�i�r�c�h�e���
Kirche
Südwestansicht der Kirche
S�ü�d�a�n�s�i�c�h�t���
Südansicht
Das Haupthaus und der südliche Turmflügel
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Eingang
Tür an der Westseite
W�e�s�t�s�e�i�t�e���
Westseite
Westportal und Turm
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Tauffünte
Die Tauffünte ist aus Bronze und sehr kunstvoll und detailreich gearbeitet.
K�a�n�z�e�l���
Kanzel
Die neogotische Kanzel mit reichem Schnitzwerk
K�a�n�z�e�l�d�e�c�k�e�l���
Kanzeldeckel
Neogotischer Kanzeldeckel, gefertigt vom Barther Tischleraltmann Schlie
 

Sehenswertes in der Landschaftsregion Ostsee- und Boddenküste

 

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