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Großsteingrab bei Lancken-Granitz

Ein Feldspaziergang zu sieben Großsteingräbern aus der Jungsteinzeit bei Lancken-Granitz auf Rügen

Diese Gruppe von sieben Großsteingräbern, die unterschiedlich gut erhalten sind, findet man in einer Entfernung von etwa 1200 m westsüdwestlich der Backsteinkirche von Lancken-Granitz auf dem Feld. Starten Sie einen kleinen Feld- und Wiesenspaziergang bei der Markierung rechten oberen Markierung auf der Karte, wo Sie auch parken können.

Großsteingrab 1: Hier finden Sie das erste Garbmonument bei einer Baumgruppe vor. Es ist eingebettet in ein etwa 19 m langes Hünenbett welches von Nordosten nach Südwesten ausgerichtet ist. Am Südwestende befindet sich der gut erhaltene Dolmen. Die Kammer ist nach Südosten offen. Zwei der wohl ehemals drei Decksteine sind noch in korrekter Lage. Die Grabkammer hat glatte senkrechte Wände. Der hintere Deckstein ist besonders wuchtig (etwa 2,70 m x 2,00 m x 1,20 m).

Großsteingrab 2: Etwa 25 m westlich findet man die Reste eines Großdolmen. Die Kammer hat die Ausrichtung Nordwest Südost und wurde wohl ursprünglich von drei Decksteinen überdacht. Ein großer Deckstein am Nordwstende ruht noch auf seinen wohl noch richtig stehenden Trägersteinen. Der Schlussstein im Nordwesten steht auch noch richtig. Die anderen noch vorhandenen Trägersteine sind etwas geneigt. Die Südostseite der Kammer steht offen. Vor der Kammeröffnung liegt ein großer Stein, der wohl ein Deckstein war.

Großsteingrab 3: Einige Meter weiter westlich findet man den nächsten Dolmen im Westteil eines Richtung Ost-West ausgerichteten ovalen Hügels. Die Kammer hat die Ausrichtung Nord-Süd. Die Trägersteine ruhen im Hügel und ale drei Decksteine liegen noch auf. Am Ostende des Hügels steht ein besonders großer Stein (Wächterstein?)

Großsteingrab 4: Etwa 60 weiter südwestlich findet man das nächste Hünengrab in einem kleinen Hügel von 10 m Durchmesser. Beide Decksteine sind noch vorhanden, einer ist jedoch in die Grabkammer gerutscht. Die zur Kammer gerichteten Seiten der Trägersteine sind ebene Flächen.

Großsteingrab 5: Etwa 100 m weiter in südwestlicher Richtung findet man die Reste eines weiteren Dolmen. Es sind nur noch Fünf Trägersteine und ein Abschlussstein vorhanden, deren Lage zueinander rekostruiert wurde.

Großsteingrab 6: Geht man nun etwa 80 m weiter südwestlich, wobei man den Fahrweg überquert, findet man in einer Baumgruppe einen Dolmen, der noch in seinem Hügel ruht. Zwei Decksteine, deren unterer Teil noch bis ins Erdreich geht, sind zu erkennen.

Großsteingrab 7: Südlich dieses Dolmen (Markierung unten links auf der Karte) in der etwas größeren 20 m entfernten Baumgruppe findet man einen weiteren Dolmen in einem Grabhügel. Er wurde erst 1969 durch Ewald Schult (Er untersuchte viele Megalithgräber in Mecklenburg-Vorpommern, z. B. auch den Urdolmen bei Neu-Gaarz) entdeckt und etwas freigelegt. Die unter dem großen Deckstein liegende Kammer ist sehr gut erhalten. Die Zwischenräume zwischen den Trägersteinen sind sorgfältig im losen Verbund mit Trockenmauerwerk gefüllt. Der Hügel ist mit einem Steinkreis eingefasst.


7 Megalithgräber (Lancken-Granitz) auf einer größeren Karte anzeigen

Hinweise für Sie:

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